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Behindertensport und Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft

Der Behindertensport-Verband Rheinland-Pfalz und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Rheinland-Pfalz (DLRG) werden vom Land als einzige Fachverbände direkt gefördert (sog. institutionelle Förderung).

Eine soziale und freiheitliche Gesellschaft wird nicht zuletzt daran gemessen, was sie für diejenigen Menschen tut, die es im Leben schwerer haben als andere. Behindertensport ist wichtig und zum Teil unersetzbar für behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Deshalb ist die Förderung des Behindertensports für die Landesregierung eine wichtige politische Aufgabe und ein sozial-ethischer Anspruch zugleich. Ziel der Landesregierung ist es, für möglichst alle Menschen die Möglichkeiten, die der Sport bietet, auszubauen, um die Lebenschancen jedes einzelnen zu verbessern. Sport ist nicht nur eine ideale Therapie, er bildet auch einen Grundpfeiler zur Fähigkeit, mit einer Behinderung leben zu können.

Der Leistungssport der Behinderten wird nach den gleichen Kriterien gefördert wie der Spitzensport der nicht behinderten Athletinnen und Athleten. Leistungs- und Hochleistungssport haben eine wichtige identitätsstiftende Wirkung für die Gesellschaft. Erfolgreiche Athletinnen und Athleten sind Vorbilder für die Jugend. Die Landesregierung fördert einen humanen Leistungssport der durch die Wahrung von Gesundheit, Chancengerechtigkeit und Menschenwürde gezeichnet ist.

In Ergänzung der Leistungen der Sporthilfe konnten mit Mitteln des Projektes " Team Rheinland-Pfalz- Spitzensportförderung " die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Paralympischen Spielen 2008 in Peking unterstützt werden. Das Ergebnis: Vier Goldmedaillen durch unsere Dressurreiterinnen und den Weitspringer Woitek Czyz.

Auch der Verband "Special Olympics", der 2007 in Rheinland-Pfalz gegründet wurde und sich in erster Linie um die geistig behinderten Sportlerinnen und Sportler kümmert, wird durch das Land bei seiner wichtigen Arbeit finanziell unterstützt.

Der lebensrettende Einsatz der DLRG im Katastrophenschutz und im Wasserrettungsdienst ist unverzichtbar; darüber hinaus fördert das Land mit dem «Kleinkinderschwimmen» ein seit langer Zeit erfolgreiches Projekt, um schon in frühester Kindheit die Grundlagen für die Schwimmfähigkeit möglichst vieler Menschen zu schaffen.